Skip to content
PMS-Integration und PMS-Automation

Wofür sind wir eigentlich Hoteliers geworden?

Nicht für Zimmerbelegung und nicht für Tischauslastung. Sondern um Gästen einen Aufenthalt zu bereiten, an den sie sich erinnern. Eine Guest Experience, die als Ganzes stimmt, vom Check-in über das Frühstück bis zum Abend im Restaurant und darüber hinaus, statt einer guten Übernachtung und eines separaten Restaurantbesuchs daneben.

Dafür muss jeder im Haus wissen, wer gerade vor ihm steht. Genau da liegt die Herausforderung: Das Wissen über deinen Gast ist längst da, nur liegt es in zwei getrennten Welten, und die einzige Verbindung dazwischen sind heute deine Mitarbeitenden.

Für Hotels mit eigenem F&B PMS-Integration PMS-Automation
weiterlesen
01

Worum es dir eigentlich geht

Du verkaufst keine Zimmer und keine Gedecke. Du verkaufst einen Aufenthalt.

Dein Gast unterscheidet nicht zwischen Rooms und F&B. Er checkt ein, frühstückt, kommt nachmittags an die Bar, isst abends im Restaurant und reist wieder ab. Für ihn ist das eine einzige Erfahrung mit einem Haus. Ob sie grossartig wird, entscheidet sich nicht an einer Stelle, sondern an jeder.

Und grossartig wird sie dann, wenn jeder im Haus weiss, wer da vor ihm steht. Nicht nur die Rezeption, die ihn ohnehin kennt, sondern auch der Service am Abend, die Küche und die Bar. Wer den Gast kennt, kann ihn überraschen. Wer ihn nicht kennt, kann nur höflich sein.

Das setzt eines voraus: Die Information muss dort sein, wo der Gast gerade ist. Und genau da liegt in fast jedem Haus die Bruchstelle, denn dieses Wissen liegt an zwei getrennten Orten.

ROOMS F&B Check-in Frühstück Tag im Haus Aperitif an der Bar Abendessen Abreise Entscheidet, ob er wiederkommt EIN GAST, EIN AUFENTHALT, ZWEI WELTEN, EINE ENTSCHEIDUNG AM ENDE
Ein Aufenthalt kreuzt die Grenze ständig. Für den Gast ist das eine durchgehende Linie. Für dein Haus wechselt sie mehrfach zwischen zwei Bereichen, die mit getrennten Systemen arbeiten. Jeder Wechsel ist eine Stelle, an der Wissen über ihn verloren gehen kann. Am Ende steht der Moment, auf den alles davor einzahlt: die Entscheidung, ob er wiederkommt. Sie gehört keinem der beiden Bereiche allein, sondern der Summe aus beiden.
02

Was dem heute im Weg steht

Das PMS führt den Aufenthalt, dein Restaurantbetrieb führt den Tisch. Die beiden Systeme sind nicht miteinander verbunden. Diese Verbindung stellen deshalb mehrere Leute von Hand her, jeden Tag aufs Neue.

In fast jedem Haus gibt es dafür einen eingespielten Weg. Die Anreiseliste wird gezogen, die Halbpensionsgäste werden eingetragen, jemand überlegt, wo sie sitzen, fragt bei der Rezeption nach Allergien oder schaut selbst im PMS nach. Das funktioniert. Es fällt nur deshalb kaum auf, weil es seit Jahren so läuft und weil niemand die Zeit dafür misst.

Der Weg einer einzelnen Buchung sieht dabei in etwa so aus. Sieben Schritte, von denen sechs von Hand passieren, oft verteilt auf mehrere Personen, und die letzten beiden wiederholen sich, solange der Gast im Haus ist.

SIEBEN SCHRITTE, ALLE VON HAND Hotelbuchung bestätigt KOMMT AUS DEM PMS Buchung in der Liste finden Meal Plan lesen 8 Reservierungen anlegen Zimmer und Package eintragen Allergien und Vorlieben klären Änderungen beidseitig pflegen Stornos beidseitig entfernen DIESE BEIDEN WIEDERHOLEN SICH BEI JEDER ÄNDERUNG DAS BEISPIEL, AUF DEM DIESE GRAFIK BERUHT Vier Nächte Halbpension für zwei Personen. Daraus entstehen acht Reservierungen, die von Hand angelegt werden. Verlängert der Gast oder storniert er, läuft der Weg noch einmal.
Der Übertrag. Das ist nicht optimal organisiert, sondern die Notlösung für zwei Systeme, die nicht miteinander verbunden sind. Sie bindet Personal, das du an anderer Stelle deutlich besser einsetzt. Und in einer Kette aus sieben Schritten, die sich bei jeder Änderung wiederholt, sind Fehler eingebaut. Wer sie am Ende bemerkt, ist der Gast.
03

Was davon beim Gast ankommt

Beide Seiten kennen deinen Gast. Nur kennt jede Seite einen anderen Teil von ihm, und keine kennt ihn ganz.

Ein Teil davon wandert ja hinüber. Was auf der Anreiseliste steht, kommt im Restaurant an: Name, Zimmer, Aufenthalt, Meal Plan. Allerdings als Stand von dem Moment, in dem die Liste gezogen wurde.

Interessanter ist, was gar nicht auf so einer Liste steht. Und das geht in beide Richtungen. Das Hotelsystem weiss, ob Kinder dabei sind, welche Zimmer zusammengehören und wie oft der Gast schon da war. Das Restaurant weiss, wo er am liebsten sitzt, was er mag und welchen Wein er zuletzt hatte. Keine dieser Informationen erreicht die jeweils andere Seite.

Bei manchem entscheidet sogar der Zufall. Nennt der Gast seine Allergie beim Check-in, steht sie im Hotelsystem. Nennt er sie am Tisch, steht sie im Restaurant. Sagt er am Abend, dass er morgen früher abreist, weiss es der Service, aber nicht die Rezeption. Und dann fragt ihn am nächsten Morgen jemand, wie das Abendessen war, bei dem er gar nicht mehr da war.

INFORMATION ÜBER DEINEN GAST HOTELSYSTEM RESTAURANT VERBUNDEN Kinder und deren Alter Wo er am liebsten sitzt Allergien und Sonderwünsche Zusammengehörende Zimmer und Gruppen Was er mag und was nicht Änderungen am laufenden Aufenthalt Frühere Aufenthalte im Haus Welchen Wein er zuletzt hatte Anlass wie Geburtstag oder Jahrestag Was beim Check-in besprochen wurde Notizen aus dem Service liegt vor jede Seite kennt einen Teil, je nachdem wem der Gast es gesagt hat liegt nicht vor
Hier fehlt es wirklich. Name, Zimmer, Aufenthalt und Meal Plan stehen auf der Anreiseliste und kommen an. Diese Übersicht zeigt nur, was darüber hinaus geht, und da ist es keine Einbahnstrasse: Manches liegt allein im Hotelsystem, manches allein im Restaurant, und bei manchem hat jede Seite nur die Hälfte, je nachdem wem der Gast es gerade erzählt hat.
Jede Seite kennt einen Teil deines Gastes. Keine kennt ihn ganz.
Vom Haus ins Restaurant

Was am Tisch fehlt

Ob der Gast im Haus wohnt, welches Package er hat, wie lange er bleibt, ob Kinder dabei sind, ob drei Zimmer zusammengehören. Das steht im Hotelsystem und kommt nur an, wenn jemand es mitnimmt.

Folge: Der Service arbeitet mit einem Namen und einer Uhrzeit und fragt den Rest ab.
Vom Restaurant ins Haus

Was im Hotelsystem fehlt

Wo er am liebsten sitzt, was er mag und was nicht, welchen Wein er beim letzten Mal gelobt hat, was der Service über ihn notiert hat. Dieses Wissen entsteht im Restaurant und bleibt dort.

Folge: Beim Check-in kann die Rezeption ihn aktiv ansprechen: sein Tisch am Fenster ist frei, und ob er wieder Lust auf den Barolo vom letzten Mal hat. Heute weiss sie nichts davon, und der Zusatzumsatz bleibt liegen.
Der Preis

Zeit, die niemand zählt

Der Übertrag steht in keiner Stellenbeschreibung. Er passiert nebenbei, meist an der Rezeption oder in der Restaurantleitung, und taucht deshalb in keiner Auswertung auf. Spürbar wird er erst, wenn das Haus voll ist.

Folge: An der Rezeption wird dein Gast mit Namen begrüsst. Zwei Stunden später beginnt dasselbe Gespräch von vorne.
04 · DIE LÖSUNG

Verbinde die beiden Welten

Wenn Rooms und F&B dasselbe über deinen Gast wissen, entsteht das, wofür du das Haus führst: ein Erlebnis, das überall gleich aufmerksam ist. Nicht nur ein netter Aufenthalt und daneben ein angenehmer Restaurantbesuch, sondern ein Haus, das ihn wirklich kennt.

Alles andere folgt daraus. Der Übertrag von Hand fällt weg, die Fehler, die dabei entstehen, ebenfalls, und die Zeit, die heute in Listen geht, geht wieder an den Gast.

So sieht es heute aus
Für deinen Gast

Er erlebt zwei Häuser. An der Rezeption wird er erkannt, am Tisch beginnt es von vorne. Was er einmal gesagt hat, muss er oft ein zweites Mal sagen.

Für deinen Betrieb

Sieben Handgriffe pro Buchung, damit die Halbpension im Restaurant ankommt. Bei jeder Änderung noch einmal. Und was nicht auf der Liste steht, kommt gar nicht an.

Für deine Leute

Liste ziehen, abtippen, nachfragen, nachpflegen, abgleichen. Zeit, die am Ende nicht beim Gast ankommt.

Alle drei lösen sich mit einer Verbindung auf.

Rooms Dein PMS

Buchungen, An- und Abreise, Zimmer, Rate Codes, Gästeprofile

Ziehen oder klicken

F&B Restaurants und weitere Outlets Optimaler Service mit aleno

Erfahren vom Hotelaufenthalt nur, was jemand hinüberträgt.

Ein holistisches Bild deines Gastes. Alle Informationen sind da, in Echtzeit.

Zwei Welten, ein Haus. Was der Gast erlebt, hängt davon ab, auf welcher Seite er gerade steht.

Und damit öffnet sich etwas, das vorher gar nicht zur Auswahl stand.

Für deinen Gast

Aus zwei Erlebnissen wird eine holistische Guest Experience

Was du über ihn weisst, ist an jedem Punkt des Hauses verfügbar – und genau das macht die Experience erst möglich. Nicht nur an der Rezeption, sondern in jedem Outlet: beim Frühstück, am Abend im Restaurant, an der Bar.

Ein Gästebild Aufenthalt, Vorlieben, Historie, Notizen Rezeption Frühstück Restaurant Bar und Lounge Events und Bankett
Für deinen Betrieb

Aus sieben manuellen Schritten wird ein Ablauf

Die Kette aus Kapitel 02 verschwindet nicht, weil jemand schneller arbeitet. Sie verschwindet, weil die Systeme miteinander verknüpft sind und die Übertragung automatisch passiert – bei der Buchung und bei jeder Änderung.

HEUTE Sieben einzelne Schritte, jeder von Hand, bei jeder Änderung erneut. VERBUNDEN Die Systeme sind verknüpft. Reservierungen und Tischplan entstehen automatisch und ziehen bei jeder Änderung mit.
Für dein Team

Die Zeit geht zurück an den Gast

Personal ist knapp. Wer da ist, überträgt keine Informationen und Reservierungen mehr von Hand, gleicht nichts ab und pflegt keine Listen nach. Diese Zeit geht in den Service am Gast – davon hat dein Team etwas und dein Gast auch.

HEUTE Liste ziehen Abtippen Nachfragen Nachpflegen Abgleichen Zeit am Gast VERBUNDEN Verknüpft. Läuft automatisch. Zeit am Gast Erkennen, beraten, empfehlen. Zeit, die nicht beim Gast ankommt. Zeit, die beim Gast ankommt.
05

Wie aleno das möglich macht

aleno ist beides: dein Reservierungs- und Gästesystem für das Restaurant und die Verbindung zum PMS.

Du bekommst also kein drittes System, das zwischen zwei anderen vermittelt, sondern das Restaurantsystem, das die Hotelseite mitdenkt. Dahinter stecken zwei Bausteine.

Die PMS-Integration bringt das Wissen. Gästeprofile und Hotelbuchungen stehen in aleno, in Echtzeit. Der Service arbeitet mit demselben Wissensstand wie die Rezeption. Das wirkt für sich allein, ohne dass irgendetwas automatisiert wird.

Die PMS-Automation übernimmt den Übertrag. Aus Meal Plans und Rate Codes entstehen die Reservierungen nach deinen Regeln, und sie ziehen mit, wenn sich die Buchung ändert. Sie setzt auf der Integration auf, denn ohne Daten gibt es keine Regel.

Dein PMS Buchung, Gast, Aufenthalt, Zimmer, Rate Code Daten fliessen, je nach PMS auch zurück aleno · PMS-Integration Bringt das Wissen. Gästeprofile und Hotelbuchungen stehen in aleno. Wirkt allein: der Service arbeitet mit demselben Stand wie die Rezeption. Regeln greifen aleno · PMS-Automation Übernimmt den Übertrag. Aus Meal Plans und Rate Codes entstehen Reservierungen. Baut auf der Integration auf. Ohne die Daten gibt es nichts zu übertragen. Frühstück Seating Fine Dining Casual Bar und Lounge + DEIN RESTAURANTBETRIEB · ALLE OUTLETS AUF EINEM ANSCHLUSS
Die Architektur. Eine Verbindung versorgt alle Outlets deines Hauses – du schliesst nicht jedes Restaurant einzeln an dein PMS an. Konfiguriert wird trotzdem pro Outlet: Frühstück, Fine Dining und Bar behalten ihre eigenen Regeln. Wie weit der Rückweg ins Hotelsystem reicht, hängt vom jeweiligen PMS ab.

Wofür aleno sorgt

AUS DEM PMS Zur Person Name, Anrede, Sprache Telefon, E-Mail, Adresse Geburtsdatum, Firma Vorlieben und Allergien Zum Aufenthalt Anreise, Abreise, Status Zimmernummer und Typ Rate Code und Meal Plan Personenzahl, Kinder und Alter Gruppe, verbundene Zimmer verknüpft mit dem Gastprofil im Haus ALLES DA, WENN ES DARAUF ANKOMMT Zimmer 312 · Familie Bergmann Abendessen, 19:30, Tisch 14 2 Erwachsene, 1 Kind (6 Jahre) Halbpension, angereist gestern Bleibt bis Donnerstag Allergie: Nüsse Sitzt gern ruhig, Fenster Gruppe Bergmann: 3 Zimmer Auffindbar über die Zimmernummer: #312 Neue Notizen können zurück ins Hotelsystem.
Der Datenfluss. Beispielhafte Reservierung. Welche Felder ein Haus tatsächlich sieht, wird vor der Anbindung geklärt.

Die Regel, an einem Fall durchgespielt

Der häufigste Einwand gegen Automationen lautet: Sie legen Unsinn an. Deshalb erklären wir dir hier die Mechanik im Detail. Du legst pro Seating eine Regel an: für welche Rate Codes sie gilt, in welchem Outlet und welcher Schicht die Reservierung entsteht, an welchen Tagen des Aufenthalts. Danach läuft sie für jede passende Buchung.

DIE BUCHUNG Sonntag bis Donnerstag 2 Erwachsene Rate Code: HB Status: bestätigt DEINE REGELN Regel A · Frühstück HB, VP, BB · Restaurant Terrasse 07:00 Schicht · alle ausser Anreisetag Regel B · Abendessen HB, VP · Restaurant Stube 19:00 Schicht · alle ausser Abreisetag WAS ALENO ANLEGT ANREISE ABREISE So Mo Di Mi Do Frühstück Abendessen Gestrichelt heisst: bewusst keine Reservierung. Am Anreisetag gibt es kein Frühstück, am Abreisetag kein Abendessen. 8 Reservierungen automatisch angelegt, mit 2 Gästen, Zimmernummer, Package und Notizen aus dem PMS. UND WENN SICH ETWAS ÄNDERT Gast verlängert um eine Nacht, im PMS aleno ergänzt Frühstück und Abendessen, ohne Zutun Dasselbe gilt für Storno, geänderte Personenzahl und gewechseltes Package. Gepflegt wird nur noch an einer Stelle: im PMS.
Die Mechanik. Die Automation ist genau. Sie tut das, was dein F&B einmal festgelegt hat, und zwar jedes Mal gleich. Deshalb entstehen auch keine Reservierungen an Tagen, an denen der Gast gar nicht da ist.
06 · WORUM ES EIGENTLICH GEHT

Deinen Gast wirklich kennen

Kein Hotelier führt ein Haus, um Reservierungslisten zu pflegen. Er führt es, um einmalige Experiences zu schaffen, die alles einschliessen, was sein Haus zu bieten hat. Und das ist beides: Rooms und F&B.

Genau da liegt der Unterschied zwischen einem guten Zimmer plus einem guten Essen und einem Aufenthalt, der sich wie ein Stück anfühlt. Dafür braucht es Wissen über den Gast, und das hat dein Haus längst. Es liegt nur an zwei Orten.

Die Hotelseite kennt seine Geschichte im Haus. Wie oft er da war, welches Zimmer er mag, was er gebucht hat, wer mitreist, welche Sprache er spricht, was beim Check-in besprochen wurde.

Die Restaurantseite kennt seinen Geschmack. Wo er am liebsten sitzt, was er mag und was nicht, welchen Wein er beim letzten Mal gelobt hat, wie oft er da war, was der Service über ihn notiert hat.

Beides zusammen ergibt ein vollständiges Bild. Getrennt ergibt es zwei Hälften, die einander nicht kennen, und einen Gast, der zwei verschiedene Häuser erlebt.

WAS DIE HOTELSEITE WEISS Wie oft er schon da war Welches Zimmer und welcher Typ Gebuchtes Package und Meal Plan Mitreisende, Kinder und Alter Zusammengehörende Zimmer Sprache und Anrede Allergien und Wünsche vom Check-in WAS DIE RESTAURANTSEITE WEISS Wo er am liebsten sitzt Was er mag und was nicht Welche Weine und Gerichte Wie oft er im Restaurant war Notizen aus dem Service Anlässe und Sonderwünsche Mit POS-Anbindung: Umsätze und Artikel Ein Gästebild, das beides kennt verfügbar an der Rezeption und am Tisch, in Echtzeit WAS DARAUS WIRD Sein Tisch, ohne Nachfrage Sein Wein, ohne Karte Sein Kind, mitgedacht Sein Anlass, erkannt
Das vollständige Gästebild. Beide Hälften existieren heute schon in deinem Haus. Was fehlt, ist die Verbindung dazwischen. Die Beispiele in der unteren Reihe zeigen, was ein Service daraus machen kann, sie sind keine Funktionsversprechen.

Das Ziel ist ein Aufenthalt, bei dem dein Gast überall im Haus dieselbe Aufmerksamkeit erlebt.

Wie sich das im Haus anfühlt

Derselbe Gast, derselbe Abend. Links das, was der Service fragen muss, weil er es nicht wissen kann. Rechts dieselbe Sache, wenn das Wissen schon da ist. Die Dialoge sind zur Veranschaulichung formuliert, die Felder dahinter stehen in Kapitel 03 und 05.

AN DER REZEPTION, HEUTE SCHON «Guten Abend, Herr Bergmann. Schön, dass Sie wieder da sind. Zimmer 312, wie beim letzten Mal.» IM RESTAURANT, OHNE VERBINDUNG MIT GEMEINSAMEM GÄSTEBILD «Sitzen Sie lieber ruhig?» «Ihr Tisch am Fenster ist vorbereitet.» «Gibt es etwas, das wir beachten müssen?» «An die Nussallergie ist gedacht.» «Darf ich Ihnen die Weinkarte bringen?» «Den Barolo habe ich schon geöffnet.»
Derselbe Gast, zwei Wissensstände im selben Haus. Der Unterschied entsteht nicht durch mehr Personal und nicht durch mehr Aufmerksamkeit, sondern dadurch, dass der Service dasselbe weiss wie die Rezeption, und dazu noch das, was das Restaurant über ihn gelernt hat.
Persönlicher Service

Seine Vorlieben sind bekannt, bevor er sie erneut ausspricht

Sitzplatz, Weine, Gerichte, Abneigungen, Notizen aus früheren Besuchen. Das steht ohnehin im Gästeprofil, es muss nur beim richtigen Besuch auftauchen, und der ist jetzt mit dem Hotelaufenthalt verknüpft.

Für den Gast: er wird bedient, als wäre er Stammgast, auch beim zweiten Besuch.
Zusammenhang

Der Restaurantbesuch gehört zur holistischen Experience

Zimmernummer, Anreise und Abreise, Package und Mitreisende hängen an der Reservierung. Der Abend im Restaurant beginnt damit nicht bei null, sondern dort, wo sein Aufenthalt gerade steht.

Für den Gast: er wird empfangen und nicht erst einsortiert.
Verlässlichkeit

Was er einmal sagt, gilt im ganzen Haus

Die Unverträglichkeit, die er beim Check-in nennt, der Wunsch nach einem ruhigen Platz, die Bitte um eine spätere Essenszeit. Alles steht im Gastprofil und damit an der Reservierung, ohne dass jemand daran denken muss, es weiterzugeben.

Für den Gast: er muss sich nicht in jedem Bereich neu erklären. Und bei Unverträglichkeiten ist das mehr als Komfort.
Wiederkehr

Sein Profil wächst mit jedem Besuch

Was der Service über ihn lernt, bleibt nicht im Restaurant, sondern kann zurück ins Gastprofil des Hauses. Beim nächsten Aufenthalt weiss auch die Rezeption davon.

Für den Gast: das Haus erinnert sich. Wie weit der Rückweg reicht, hängt vom jeweiligen PMS ab.
Und ja, es spart auch Zeit. Die Stunden, die heute in den Übertrag gehen, kommen zurück, und die Fehlerquellen verschwinden. Ein guter Nebeneffekt. Der Grund, es zu tun, ist der Aufenthalt.
07

Was dein Team davon hat

Der zweite Effekt, und der ist leichter zu beziffern: die Arbeit am Übertrag fällt weg.

Rezeption

Kein manuelles Übertragen von Daten mehr

Kein Abtippen, kein Anruf, kein Nachtragen bei Änderungen. Und keine Entscheidung mehr über den Tischplan, für die ihr der F&B-Blick fehlt.

Heute: hoher manueller Aufwand, der immer auch Fehlerpotenzial mit sich bringt.
Restaurantleitung

Arbeitet mit einem holistischen System

Die Informationen zu den Hausgästen sind vorhanden, mit Zimmernummer, Package, Personenzahl und Notizen. Und sie bleiben aktuell, ohne dass jemand nachpflegt.

Heute: arbeitet mit einer Liste, die seit dem Ausdrucken nicht mehr aktuell ist.
Küche

Plant mit Zahlen, die passen

Die Covers pro Seating decken sich mit den Hotelbuchungen. Das entscheidet über Einkauf, Vorbereitung und wie viele Leute im Dienst sind.

Heute: plant gegen eine Zahl, die abweichen kann. Das kostet entweder Ware oder Service.
Service

Hat alle Informationen, statt sie zu suchen

Alle relevanten Informationen zum Gast hängen an der Reservierung und sind sofort aufrufbar. Die Zeit, die vorher ins Nachfragen ging, kann das Team in grossartigen Service am Gast investieren.

Heute: sieht einen Namen und muss den Rest erfragen.
Warum das gerade jetzt zählt: Personal ist knapp. Die Stunden, die heute in den Übertrag gehen, lassen sich in vielen Häusern nicht mehr einfach mit einer zusätzlichen Kraft auffangen. Jede Stunde, die hier zurückkommt, muss nicht eingestellt werden.
08

Wie dein Haus darüber hinaus profitiert

Zwei Effekte über den Tagesbetrieb hinaus.

Zusätzliche Kapazität, die heute nur als Puffer stillsteht

Solange unklar ist, wie viele Hausgäste kommen, wird der Puffer geschätzt. Ist er zu gross, stehen Tische leer, die verkauft gewesen wären. Ist er zu klein, wird es am Abend eng.

HEUTE: PUFFER GESCHÄTZT MIT VERBUNDENEN DATEN 7 Hausgäste 5 als Puffer geblockt bleiben leer, kein Umsatz 8 für externe Gäste freigegeben 7 Hausgäste, exakt bekannt 13 Tische im Widget verfügbar Buchbar für Walk-ins und Gäste von ausserhalb, statt als Puffer ohne Umsatz leer zu bleiben.
Der Kapazitätseffekt. Beispielhaftes Restaurant mit 20 Tischen an einem Abend mit 7 Hausgästen, die Zahlen sind zur Veranschaulichung gewählt.

Gäste und Umsatz, die dein Hotel heute nicht sieht

Ein Gast, der nur im Restaurant war und nie im Haus geschlafen hat, existiert in deinem Hotelsystem gar nicht. Über die Verbindung kann er dort ankommen. Viele Häuser verstehen ihr Restaurant ohnehin als Akquisekanal für das Hotel, denn ein guter Abend führt oft zur nächsten Buchung. Bisher fehlte nur der Weg vom Tisch ins Gästebild.

Auch in die andere Richtung ergibt sich zusätzliches Umsatzpotenzial, das viele Hotels heute verstreichen lassen. Wer vor der Anreise sieht, dass ein Gast beim letzten Aufenthalt jeden Abend im Restaurant war, kann ihm den Tisch anbieten, bevor er fragt. Wer beim Check-in sieht, dass er dieses Mal ohne Halbpension gebucht hat, kann sie ihm anbieten. Das ist kein zusätzlicher Verkaufsdruck, sondern eine Aufmerksamkeit, die sich rechnet.

Und mit angebundenem Kassensystem kommen Umsätze und Artikel dazu. Damit werden Auswertungen über Rooms und F&B hinweg möglich, die vorher an der Systemgrenze endeten.

09

Vorher und nachher

Alles aus den letzten Kapiteln, nebeneinander gelegt.

Im AlltagHeuteMit Anbindung
Für deinen Gast
Empfang im RestaurantEr wird nach Name und Wünschen gefragtEr wird erkannt, sein Tisch und seine Vorlieben sind da
Was er einmal gesagt hatMuss er an anderer Stelle noch einmal sagenGilt im ganzen Haus
Allergien und UnverträglichkeitenKommen an, wenn jemand daran denktStehen an der Reservierung
Seine VorliebenKennt nur die Seite, der er sie genannt hatSind Teil eines gemeinsamen Gästebilds
Sein AufenthaltEin gutes Zimmer und daneben ein guter AbendEine holistische Guest Experience
Beim nächsten BesuchWas der Service gelernt hat, bleibt im RestaurantKann zurück ins Gastprofil des Hauses
Für deinen Betrieb
Reservierung für HausgästeWird von Hand angelegt, Mahlzeit für MahlzeitEntsteht aus der Buchung, nach deinen Regeln
Änderung am AufenthaltMuss auf beiden Seiten gepflegt werdenWird nur im PMS gepflegt und läuft mit
Wissen am TischNur was jemand mit übertragen hatDerselbe Stand wie an der Rezeption
Fehler im ÜbertragIn einer langen Kette von Hand kaum zu vermeidenEs gibt keinen manuellen Übertrag mehr
Zahlen für die KücheKönnen von den Buchungen abweichenDecken sich mit den Hotelbuchungen
Mehrere OutletsJedes Outlet organisiert sich selbstEin Anschluss versorgt alle
Für dein Team
Der ArbeitstagListe ziehen, abtippen, nachfragen, nachpflegen, abgleichenDiese Zeit geht in den Service am Gast
Informationen zum GastMuss der Service erfragenSind sofort aufrufbar
Für dein Haus
Kapazität für externe GästePuffer wird geschätzt, Tische bleiben ohne Umsatz leerFreie Plätze sind bekannt und im Widget buchbar
Gäste, die nur im Restaurant warenExistieren im Hotelsystem gar nichtKönnen dort ankommen
Angebote vor der Anreise und beim Check-inDafür fehlt das Wissen über beide SeitenLassen sich gezielt machen

Aus manuellen Überträgen, die mehrere aus dem Team Tag für Tag machen, wird ein Ablauf, der einmal eingerichtet wird.

10

Was das in Zahlen heisst

Rechne es für dein Haus. Alle Annahmen liegen offen, und du kannst jede davon verschieben.

1’180 Restaurantreservierungen pro Woche entstehen allein aus Hotelbuchungen.
42 Stunden Arbeitszeit pro Monat, nur für das Anlegen. Ohne Änderungen, Stornos und Rückfragen.
  • Belegte Zimmer pro Nacht140
  • Anreisen pro Woche327
  • Davon mit Verpflegung196
  • Reservierungen je Buchung6
Das Mengengerüst. Eine Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine gemessene Zahl aus einem konkreten Haus. Gerechnet wird mit einem Frühstück und einem Abendessen je Übernachtung mit Verpflegung: Der durchschnittliche Aufenthalt verändert deshalb die Zahl der Buchungen, nicht die Zahl der Reservierungen. Für den Monat sind 4.33 Wochen angesetzt.
11

Passt das zu deinem Haus?

Die beiden Bausteine passen nicht gleich gut zu jedem Betrieb. Diese Ehrlichkeit spart beiden Seiten Zeit.

DIE INTEGRATION Lohnt sich für fast jedes Haus mit Restaurant Sobald Hotelgäste bei dir essen, fehlt dem Service heute Kontext. Voraussetzung ist im Grunde nur: · ein Hotel mit eigenem F&B · ein PMS, das eine Schnittstelle hat · der Anspruch, den Gast am Tisch zu kennen Der einzige klare Ausschluss sind Hotels ohne eigenes F&B. Dann gibt es nichts zu verbinden. DIE AUTOMATION Lohnt sich, wenn Buchungen Pflichten erzeugen Also dort, wo aus dem Rate Code folgt, dass ein Tisch gebraucht wird. Besonders stark bei: · Halbpension und Vollpension · Resort- und Themenpaketen mit F&B-Anteil · Frühstücks-Seatings mit fester Kapazität · mehreren Outlets im Haus · vielen Zimmern und hoher Auslastung · häufigen Änderungen am Aufenthalt
Die Qualifizierung. Es gibt Häuser, denen wir die Integration empfohlen und von der Automation abgeraten haben, weil dort keine ausgeprägten Pensionskonzepte laufen. Das sagen wir lieber vorher als nachher.

Vier Fragen, die den Bedarf offenlegen

  • Wie kommen Hotelgäste heute in dein Reservierungssystem? Die Antwort ist fast immer eine Person und eine Liste.
  • Hast du Halbpension, Frühstück, Vollpension oder Pakete mit F&B? Das entscheidet über die Automation.
  • Wer legt diese Reservierungen heute an? Und wie viel Zeit geht dafür drauf?
  • Was weiss dein Service am Tisch über einen Hausgast? Hier zeigt sich, wie viel vom Wissen des Hauses tatsächlich ankommt.
12

Was es braucht

Kein IT-Projekt, aber auch kein Knopfdruck.

Schritt 1

Anbindung anfragen

Über den aleno-Support. Je nach PMS braucht es eine Schnittstellen-Lizenz beim Hersteller. Die Zugangsdaten kommen vom PMS-Anbieter.

Schritt 2

Verbinden und einlesen

aleno stellt die Verbindung her. Bestehende Hotelbuchungen der letzten Monate werden einmalig eingelesen, damit nicht bei null gestartet wird.

Schritt 3

Regeln festlegen

Gemeinsam: welche Rate Codes, welches Outlet, welche Schicht, welche Tage. Der Teil, der F&B-Wissen braucht, und der Grund, warum er einmal gemacht wird statt täglich.

Welche PMS heute angebunden sind

Ein PMS auf dieser Liste heisst nicht automatisch, dass alles fliesst. Manche Anbindungen laufen in eine Richtung, manche in beide, und welche Felder verfügbar sind, unterscheidet sich je System. Deshalb steht am Anfang die Frage, welche Abläufe dein Haus braucht.
13

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen PMS-Integration und PMS-Automation?

Die PMS-Integration bringt das Wissen: Gästeprofile und Hotelbuchungen stehen in Echtzeit in aleno, und der Service arbeitet mit demselben Wissensstand wie die Rezeption. Die PMS-Automation übernimmt den Übertrag: Aus Meal Plans und Rate Codes entstehen Restaurantreservierungen nach festgelegten Regeln. Die Automation setzt auf der Integration auf, denn ohne Daten gibt es keine Regel.

Welche PMS sind mit aleno angebunden?

Etabliert angebunden sind Apaleo, ASA, Mews, Opera Cloud, protel und Shiji Daylight. Casablanca ist in der Beta. Welche Daten in welche Richtung fliessen, hängt vom jeweiligen PMS ab.

Muss jedes Restaurant einzeln an das PMS angeschlossen werden?

Nein. Eine Verbindung versorgt alle Outlets des Hauses. Konfiguriert wird trotzdem pro Outlet, sodass Frühstück, Fine Dining und Bar ihre eigenen Regeln behalten.

Wie entstehen Reservierungen für Halbpensionsgäste automatisch?

Pro Seating legst du eine Regel an: für welche Rate Codes sie gilt, in welchem Outlet und welcher Schicht die Reservierung entsteht und an welchen Tagen des Aufenthalts. Danach läuft sie für jede passende Buchung, immer gleich. Deshalb entstehen keine Reservierungen an Tagen, an denen der Gast nicht im Haus ist.

Was passiert, wenn sich eine Hotelbuchung ändert?

Die Reservierungen ziehen mit. Eine Änderung am Aufenthalt wird nur noch im PMS gepflegt und nicht mehr zusätzlich im Restaurant.

Fliessen Informationen auch vom Restaurant zurück ins PMS?

Das hängt vom PMS ab. Manche Anbindungen laufen in eine Richtung, manche in beide, und welche Felder verfügbar sind, unterscheidet sich je System. Wo der Rückweg möglich ist, kann das, was der Service über einen Gast lernt, ins Gastprofil des Hauses zurückfliessen.

Wie aufwendig ist die Einführung?

Kein IT-Projekt, aber auch kein Knopfdruck. Erstens fragst du die Anbindung über den aleno-Support an, je nach PMS braucht es eine Schnittstellen-Lizenz beim Hersteller. Zweitens stellt aleno die Verbindung her und liest bestehende Hotelbuchungen der letzten Monate einmalig ein. Drittens legt ihr gemeinsam die Regeln fest: Rate Codes, Outlet, Schicht und Tage.

Für welche Hotels lohnt sich das?

Die PMS-Integration lohnt sich für fast jedes Hotel mit eigenem Restaurant und einem PMS mit Schnittstelle. Die PMS-Automation lohnt sich vor allem dort, wo Buchungen F&B-Verpflichtungen erzeugen, etwa bei Halbpension, Vollpension, Paketen mit F&B-Anteil, Frühstücks-Seatings mit fester Kapazität oder mehreren Outlets. Hotels ohne eigenes F&B haben nichts zu verbinden.

Wie viel Zeit spart die PMS-Automation?

Das hängt vom Haus ab. In der Modellrechnung auf dieser Seite, mit 200 Zimmern, 70 % Auslastung, 3 Nächten Aufenthalt, 60 % Gästen mit Verpflegung und 30 Sekunden pro Eintrag, entstehen rund 1’180 Restaurantreservierungen pro Woche allein aus Hotelbuchungen. Das sind etwa 42 Stunden Arbeitszeit pro Monat nur für das Anlegen, ohne Änderungen, Stornos und Rückfragen.

aleno ist das Reservierungs- und Gästemanagementsystem für Restaurants in Hotels und die Verbindung zum PMS. Welche Datenflüsse in deinem Haus möglich sind, hängt vom eingesetzten PMS ab und wird vor der Anbindung gemeinsam geklärt.

Demo buchen

Demo buchen